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Michaela Russmann Termine Blog Kontakt

Babys Brei

Rohkost fürs Baby

Ab ungefähr dem 6. oder 7. Lebensmonat reicht nur die Muttermilch oder das Fläschchen als Babynahrung meist nicht mehr aus. Dies ist der Zeitpunkt, langsam mit der Beikost zu beginnen. Die erste Breimahlzeit wird nicht selten wieder ausgespuckt oder landet auf dem Hochstuhl, dementsprechend bedarf es bei der Beikosteinführung viel Zeit und Geduld. Babys können zunächst noch nicht richtig kauen oder feste Nahrung schlucken. Der Saugreflex hat bis zu diesem Moment die Mahlzeiten bestimmt – nun muss die Nahrungsaufnahme neu geübt werden.

Um das Kleinkind an das neuartige Essen zu gewöhnen, beginnt man damit, pürierte Kost zu servieren. In der Regel sind warme Gemüse- oder Fruchtbreie besser bekömmlich für Babys Magen. Mit Beginn der Beikostzeit darf jedoch auch Rohkost gefüttert werden. Idealerweise mischen Mama oder Papa die Rohkost zunächst anderen Breien bei, so kann beispielsweise eine Birne oder ein Apfel in geriebener Form in den Milch- oder Getreidebrei gegeben werden. Verträgt der kleine Verdauungsapparat dies gut, kann nach und nach mehr Rohkost gefüttert werden. Ideal sind weiche Früchte wie Bananen, Kiwi, Melonen oder reife Pfirsiche, die einfach fein püriert werden können. Im Alter von etwa einem Jahr können Babys weiche Rohkost auch in kleinen Stücken erhalten und sie muss nicht mehr fein püriert werden. Hartes Obst und Gemüse wie Karotten oder Kohlrabi sollten weiterhin gerieben werden, bis das Kind Backenzähne bekommen hat, mit denen es die harten Stücke zerkauen kann. Erdbeeren oder weiche Stücke von Zucchini, Gurke, Banane & Co eignen sich auch hervorragend als gesunder Baby-Snack für unterwegs. Wer befürchtet, dass die Stücke versehentlich verschluckt werden, kann die Rohkost in einen Frucht-Sauger geben, eine Art Schnuller, der vorne mit einem Netz versehen ist, in das die Stückchen hineingelegt werden.

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Ob Sie Ihrem Baby den Brei roh oder gekocht anbieten – probieren Sie geduldig alles auf und achten Sie genau auf die Verdauung Ihres Kindes. Wenn keine Probleme auftreten, dann können Sie gerne mehr Obst und Gemüse ungekocht anbieten.

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